S.Oliver-Arena

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Logo s.Oliver-Arena
Eingangsbereich und Foyer der s.Oliver-Arena
Innenansicht der Arena mit Bestuhlung bei einer Pressekonferenz
Innenansicht der Arena bei einem Konzert

Die s.Oliver-Arena ist eine 1981 eingeweihte städtische Veranstaltungshalle in der Stettiner Straße im Stadtbezirk Sanderau. Sie hieß von 1981 bis 2004 Carl-Diem-Halle. Die Halle bietet unbestuhlt (mit Tribünen) eine Kapazität von 4756 Personen und ist in vier Einheiten teilbar. Sie wird für die Heimspiele der S.Oliver Baskets, weitere Sportveranstaltungen, Messen und Konzerte genutzt.

Name[Bearbeiten]

Die Veranstaltungshalle trug bis 2004 den Namen Carl-Diem-Halle. Der Stadtrat entschied sich jedoch im Oktober 2003 nach einer lange andauernden, teils heftigen Diskussion mit einer knappen Mehrheit von 24 zu 19 Stimmen für eine Umbenennung. Als Grund wurde die Nähe Carl Diems zum Nationalsozialismus angeführt. Es gab jedoch Befürworter wie Gegner, so dass die Thematik (Sportpionier oder Nationalsozialist?) in der Presse und in der Bevölkerung heiß diskutiert wurde. Einen ersten Antrag auf Umbenennung stellte 1989 bereits die Grünen-Stadträtin Bärbel Benkert - zu dieser Zeit wurde das Ersuchen jedoch noch abgelehnt.

2004 wurde der Schriftzug vom Dach geholt und die Halle nach dem Modeunternehmen s.Oliver mit Sitz in Rottendorf, als einem derzeit wichtigen Sport-Sponsor (Spender, Stifter, Unterstützer), benannt. Das Modeunternehmen bezuschusst dafür jährlich den Betrieb der Halle.

Fakten[Bearbeiten]

Die s.Oliver-Arena hat (ohne Tribünen) bei 1620 Quadratmetern Raumangebot eine Kapazität von

  • 1750 Personen bei Reihenbestuhlung
  • 900 Personen bei parlamentarischer Bestuhlung
  • 1100 Personen bei Bankettbestuhlung

Die beiden Tribünen alleine haben eine Kapazität von 1630 Personen. Die Blöcke A, B und C befinden sich auf der Nordtribüne, die Blöcke D, E und F auf der Südtribüne.

Die Gesamtkapazität der Halle mit Tribünen liegt (unbestuhlt) bei 4756 Personen. [1] Bei Spielen der s.Oliver Baskets beträgt die Gesamtkapazität 3140 Zuschauer.

Es gibt außerdem einen Besprechungsraum mit 50 Plätzen (bzw. 30 bei Bankettbestuhlung) und ein Leistungszentrum für den Turnsport. Die Foyers haben eine Fläche von 433 Quadratmeter (oben) bzw. 174 Quadratmeter (unten). Die Halle ist behindertengerecht ausgestattet - eine Rampe befindet sich rechts vom Haupteingang.

Eignung / Nutzung[Bearbeiten]

Die Halle eignet sich für Sportveranstaltungen, Kongresse, Pressekonferenzen, Kabarett- und Comedy-Veranstaltungen, Tagungen, Ehrungen, Feiern, Konzerte, Werbeveranstaltungen, Lehrgänge, Film- und Diavorführungen. Daneben wird die Halle von Schulen genutzt und ist Heimat der S.Oliver Baskets. Auch die Hallenfußball Stadtmeisterschaft wurde und wird hier ausgetragen. 1982 fanden in der Halle die Deutschen Meisterschaften im Ringen und Kunstturnen statt. [2]

Bewirtung[Bearbeiten]

Bewirtung erfolgt durch einen Catering-Dienst oder den Veranstalter selbst. Ein Gastronomiebetrieb ist nicht ansässig.

Anfahrt[Bearbeiten]

Symbol Auto.svg Im unmittelbaren Umfeld der Arena gibt es nur wenige Parkplätze, beispielsweise an der Feggrube und am Theodor-Heuss-Damm. Es wird deshalb empfohlen, auf dem kostenlosen Großparkplatz am Dallenbergbad auf der anderen Mainseite zu parken. Von dort sind es über die Konrad-Adenauer-Brücke maximal fünf Minuten Fußweg bis zur Halle. Falschparker werden bei Veranstaltungen im Umfeld der Halle rigoros abgeschleppt.

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Königsberger Straße
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Königsberger Straße


Anschrift[Bearbeiten]

Stadt Würzburg
Fachbereich Sport
Stettiner Straße 1
97072 Würzburg

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Info auf wuerzburg.de
  2. Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. Band III/1 und III/2. Vom Übergang an Bayern 1814 bis zum 21. Jahrhundert. Verlag Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 3-8062-1478-6, S. 1092

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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