Hermann Kupsch

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Hermann Kupsch (* 24. September 1918 in Würzburg; † 16. November 2013 ebenda) war Unternehmer und Ehrenbürger der Stadt Würzburg.

Unternehmer im Familienbetrieb[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Hermann Kupsch den Betrieb seines Vaters Bernhard nach der Zerstörung als Filialkette mit zuletzt 70 Lebensmittelselbstbedienungsläden in Unterfranken aufgebaut. Im Jahr 1980 übergab er die Geschäftsleitung an seinen Sohn Bernhard Kupsch jr.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Kupsch war jahrzehntelang für die evangelische Kirche im Einsatz, unter anderem als deutscher Präsident des CVJM. Zwanzig Jahre lang gehörte er der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern an und war zudem EKD-Synodaler und Delegierter beim Lutherischen Weltbund.

Nachlass[Bearbeiten]

Erst 2012 hatte der ehemalige Unternehmer noch einmal mit zwei namhaften Schenkungen von sich Reden gemacht: Dem neugegründeten Dag-Hammarskjöld-Gymnasium vermachte er eine Sammlung historischer evangelischer Gesang- und Gebetbücher und dem evangelisches Dekanat Würzburg vier Original-Bände mit Tischreden und Predigten Martin Luthers.

Hermann-Kupsch-Stiftung[Bearbeiten]

Die Hermann-Kupsch-Stiftung lobt seit 1992 jährlich den „CVJM-Gründerpreises“ aus, der Mut machen soll, auch mit wenigen Mitteln einen CVJM zu gründen.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Flyer der Hermann-Kupsch-Stiftung zum 15-jährigen Bestehen der Stiftung 1992

Weblinks[Bearbeiten]