Hausen bei Würzburg

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hausen
Ortstyp Gemeinde
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 272 m ü. NN
Fläche 21,97 m²
Einwohner 2.399
Bevölkerungsdichte 109 Ew/km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 143
Anschrift Fährbrücker Str. 5

97262 Hausen b. Würzburg

Telefon 09367-9067-0
Telefax 09367-9067-20
E-Mail info@hausen-wzbg.bayern.de
Webseite www.hausen-wzbg.de
1. Bürgermeister Bernd Schraud (CSU)
Wappen
Wappen Hausen.png

Hausen b. Würzburg (der offizielle Name, der für Hausen bei Würzburg steht) ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg. Sie liegt nordöstlich von Rimpar und nördlich von Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Siedlungsname Husun wird in einer Urkunde des Benediktinerkloster St. Stephan aus dem Jahr 1114 erwähnt, allerdings bleiben Fragen offen, ob es sich hierbei wirklich um das heutige Hausen bei Würzburg handelt. [1] 1339 taucht der Ortsname als „Husen (prope silvam Cramsney)” in einer Würzburger Urkunde [2] auf. Ab 1362 als Hausen bei Rieden bezeichnet, entstand 1818 die politische Gemeinde Hausen. Bis 1972 gehörte Hausen zum Alt-Landkreis Karlstadt. Am 12. Oktober 1978 wurde der Gemeindename Hausen bei Arnstein aus dem Jahr 1964 amtlich in Hausen bei Würzburg geändert.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Pluralform des althochdeutschen „Hūsen“, für feste Behausung oder Gebäude.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen entwarf der Rottendorfer Künstler Ossi Krapf.

Blasonierung[Bearbeiten]

In Blau ein silberner Wellenbalken, oben begleitet von einer goldenen heraldischen Rose, unten von einem silbernen Schrägbalken, belegt mit drei blauen Ringen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die Rose ist dem Wappen von Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg (1686 bis 1698) entnommen, der die im Gemeindegebiet liegende Wallfahrtskirche Fährbrück stiftete. Der Wellenbalken steht die vielen Quellen und Bäche im Gemeindegebiet. In der unteren Schildhälfte steht das Wappen von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573 bis 1617) mit den drei Ringen. Er prägte das Gemeindegebiet mit den Kirchen in Hausen, Erbshausen-Sulzwiesen und Rieden und ihren typischen Echter-Türmen.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht neben dem eigentlichen Ort Hausen aus den Ortsteilen

Wallfahrtskirche Fährbrück im Hausener Ortsteil Fährbrück

Sehenswertes[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Bildung und Kinderbetreuung[Bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr Hausen

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Energieversorgung[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Buslinie 460 Würzburg-Opferbaum im Verkehrsverbund Mainfranken.

Veranstaltungsraum[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur und Quellen[Bearbeiten]

  • Helmut Flachenecker: Hausen bei Würzburg - Die Geschichte eines Dorfes. in: Frankenland Heft 1, März 2017, S. 3 ff.
  • Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen: Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C.H.Beck, München 2013, S. 96

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helmut Flachenecker: Hausen bei Würzburg - Die Geschichte eines Dorfes. in: Frankenland Heft 1, März 2017, S. 4 - 8
  2. Rüdiger und Wolfelin Teufel (Schenkungsurkunde)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …